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Reisen & Reiseziele

Pescocostanzo und Bosco di Sant'Antonio: der Borgo auf 1.395 Metern und die jahrhundertealte Buchenwälder

Borghi più Belli d'Italia, Basilika mit Barockdecke, Klöppelspitze: der mittelalterliche Borgo (altes Dorf) und sein heiliger Buchenwald auf dem Hochplateau der Majella

·11 min
Historisches Zentrum von Pescocostanzo mit der Basilika Santa Maria del Colle und den Renaissancepalästen auf dem Hochplateau der Majella

Es gibt einen Ort auf dem Altopiano delle Cinquemiglia, zwischen dem Parco Nazionale della Majella und dem Parco Nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise, wo die Geschichte tiefe Spuren hinterlassen hat. Pescocostanzo ist einer der Borghi più Belli d'Italia — ein Renaissance- und Barockjuwel auf 1.395 Metern Höhe, das im Jahr 1774 seine Freiheit von der Feudalherrschaft erlangte und den Titel "Universitas Sui Domina" erhielt: eine Gemeinschaft, die sich selbst gehört. Wenige Kilometer vom historischen Zentrum entfernt, in der Ortschaft Difesa, erstreckt sich der Bosco di Sant'Antonio: 550 Hektar jahrhundertealter Buchenwald, seit 1985 Regionales Naturschutzgebiet innerhalb des Parco Majella, wo Buchen mit bizarren Formen bis zu 15 Meter hoch von einer jahrtausendealten Heiligkeit erzählen.

In diesem Reiseführer stellen wir Ihnen beide vor: den Borgo mit seiner romanisch-barocken Basilika, den Adelspalästen und den gepflasterten Gassen aus Stein; und den uralten Wald, in dem einst Jupiter verehrt wurde, der später dem heiligen Antonius Abbas geweiht wurde — heute ein magischer Ort zwischen monumentalen Bäumen, wilden Pfingstrosen, einem im Grün verborgenen mittelalterlichen Einsiedelei und der Kunst der Klöppelspitze, die noch immer von Großmutter zu Enkelin weitergegeben wird.

Pescocostanzo: der freie Borgo auf dem Altopiano delle Cinquemiglia

Pescocostanzo liegt in der Provinz L'Aquila, an den südlichen Grenzen Abruzzens, auf dem Altopiano delle Cinquemiglia, das sich in Richtung Roccaraso und Castel di Sangro erstreckt. Der Name stammt von "Pesco" (Felssporn im abruzzesischen Dialekt) und "Costanzo" (wahrscheinlich abgeleitet von einem mittelalterlichen Besitzer oder vom heiligen Erasmus "Costans"). Auf 1.395 Metern Höhe zählt er zu den höchstgelegenen Bergdörfern Italiens.

Anreise nach Pescocostanzo

Von L'Aquila: 1 Stunde über A24/A25 bis Pratola Peligna, dann SS17 durch Sulmona und Roccaraso. Von Pescara: 1,5 Stunden über A14 + A25 + Ausfahrt Pratola Peligna. Von Rom: 2,5 Stunden über A24/A25, gleiche Ausfahrt Pratola Peligna. Von Neapel: 2,5 Stunden über A1+A14 bis Vasto, dann SS652 durch Castel di Sangro. Der nächste Bahnhof ist Sulmona (35 km), mit lokalem Busservice nach Pescocostanzo.

Der Borgo ist mit dem Auto bis zum Parkplatz im Zentrum erreichbar: Der historische Kern ist eine Fußgängerzone, die Entfernungen sind kurz, alles liegt nah beieinander. Kostenlose Parkplätze in den Wintermonaten (Januar–März), kostenpflichtig im Sommer (Juli–August, 2–5 € pro Tag).

Geschichte: vom Feudalismus zur Universitas Sui Domina

Die ersten Erwähnungen von Pescocostanzo gehen auf das 11. Jahrhundert zurück, als der Borgo Teil der benediktinischen Herrschaft von San Vincenzo al Volturno war. Nach wechselnden Feudalherrschaften erlebte er seinen Höhepunkt zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert: Das örtliche Kaufleutepatriziat, das sich durch den Wollhandel entlang der Transhumanzwege bereichert hatte, finanzierte den Bau der Adelspaläste und Kirchen, die das historische Zentrum bis heute prägen.

Das bedeutendste historische Ereignis fand am 5. Dezember 1774 statt: Pescocostanzo löste sich aus der Feudalherrschaft der Caracciolo heraus und zahlte eine beachtliche Summe für das Recht auf Selbstverwaltung. Der Borgo wurde zur Universitas Sui Domina — wörtlich "Gemeinschaft, die sich selbst gehört", ein stolzer Titel, der noch heute im Gemeindewappen erscheint. Eine seltene Seite in der Geschichte des süditalienischen Feudalismus, wo nur wenige Orte ihre Freiheit erkaufen konnten.

Die Basilika Santa Maria del Colle

Das wichtigste Denkmal des Borgos ist die Basilika Santa Maria del Colle, deren Ursprünge ins 11. Jahrhundert reichen. Die Gründung ist legendär: Ein Marienbild soll von einem Hirten in einer Höhle unter dem Felsen des Borgos gefunden worden sein und den Ort des ersten Heiligtums markiert haben. Die heutige Struktur ist das Ergebnis jahrhundertelanger Überlagerungen: das gotische Hauptportal (14. Jahrhundert), ein barocker Innenraum (17. Jahrhundert) und eine kunstvoll geschnitzte Holzkassettendecke aus dem Seicento.

Das eindrucksvollste Element ist die vergoldete Kassettendecke, ein Werk lokaler Schnitzmeister des 17. Jahrhunderts: ein wahres Kunstwerk religiösen Handwerks. Das schmiedeeiserne Gitter, das die Hauptkapelle vom übrigen Kirchenraum trennt, trägt die Inschrift "ETENIM NON POTUERUNT MIHI" — "und doch vermochten sie mich nicht zu besiegen" — ein Motto der Gemeinschaft, das dem Geist der Universitas Sui Domina entspricht. Die Basilika beherbergt auch ein kleines Museum für sakrale Kunst mit Paramenten, Kelchen und hölzernen Statuen aus dem 16.–18. Jahrhundert.

Palazzo Fanzago und die Adelspaläste

Der Borgo bewahrt eine außergewöhnliche Dichte an Renaissance- und Barockpalästen. Palazzo Fanzago, datiert auf 1624, ist wohl der bedeutendste: Er beherbergte einst den Feudalgouverneur und ist heute Gemeindesitz. Der Stil verbindet abruzzesische Elemente des Cinquecento mit neapolitanischen Barockdetails — ein Spiegel des kulturellen Einflusses, der die Region damals prägte. Besonders sehenswert sind die Steinportale mit floralen und zoomorphen Motiven.

Weitere bemerkenswerte Paläste: Palazzo Sabatini, Palazzo De Capite, Palazzo Cocco — alle mit charakteristischen Steinsimsen, fein geschnitzten Portalen und Ädikulafenstern aus dem Seicento. Ein Spaziergang durch das historische Zentrum, insbesondere entlang der Via delle Vie und rund um die Piazza Municipio, vermittelt eine authentische Atmosphäre des 18. Jahrhunderts. Sehenswert sind auch die typischen Häuser, die sogenannten Vignali, mit Außentreppen und Treppenabsätzen, die aus dem weißen Kalkstein der Region gemeißelt sind.

Die weiteren Kirchen von Pescocostanzo

Neben der Basilika beherbergt der Borgo weitere, kleinere, aber bedeutende Kirchen: die barocke Kirche Gesù e Maria mit Fresken aus dem Seicento; die Kirche Sant'Antonio Abate (18. Jahrhundert), die mit dem nahegelegenen Wald des gleichen Namens verbunden ist; und das Oratorio del SS. Sacramento, ein kleines Juwel mit verzierten Innenräumen. Die Dichte der Sakralbauten in einem Borgo von kaum mehr als tausend Einwohnern ist außergewöhnlich und zeugt vom historischen Reichtum der pescolanischen Kaufmannsgemeinde.

Die Klöppelspitzenkunst: lebendige Tradition

Pescocostanzo ist einer der Orte Italiens, an denen die Klöppelspitzenkunst (merletto a fuselli) seit dem 15. Jahrhundert ohne Unterbrechung weitergegeben wurde. Die Technik wurde wahrscheinlich von Benediktinerinnen eingeführt, dann in den pescolanischen Familien als Ergänzung zur winterlichen Landarbeit verbreitet. Gearbeitet wird auf einem gepolsterten Kissen (dem "Tombolo"), auf dem Stecknadeln befestigt werden; mit Dutzenden holzgefüllter Spulen werden komplexe Muster geflochten.

Der Tag des Tombolo und der Spitzenkunst

Jeden August widmet Pescocostanzo dem Tombolo einen besonderen Tag: Die Frauen des Ortes — viele von ihnen über achtzig, einige jüngere, die die Tradition wieder aufgenommen haben — treten auf die Straßen des Borgos heraus, um vor den Augen der Besucher Spitzen zu klöppeln. Man kann die Techniken bewundern, authentische Handarbeiten kaufen und an kurzen Einführungsworkshops teilnehmen. Es ist einer der authentischsten Wege, in die Kultur des Borgos einzutauchen.

Die Preise für pescolanische Spitzen variieren stark: ein kleines Lesezeichen kostet 15–30 €, ein Kragen 80–150 €, eine bestickte Tischdecke kann 500–1.500 € erreichen. Wer in Pescocostanzo kauft, bringt ein einzigartiges, handgefertigtes Stück nach Hause — das Ergebnis von Hunderten von Arbeitsstunden.

Der Bosco di Sant'Antonio: der heilige Buchenwald

Etwa 4 Kilometer vom Zentrum Pescocostanzos entfernt, in der Ortschaft Difesa, liegt der Bosco di Sant'Antonio: 550 Hektar jahrhundertealter Buchenwald, 1985 zum Regionalen Naturschutzgebiet erklärt, zwischen dem Monte Pizzalto (1.978 m) und dem Monte Rotella (2.129 m). Das Gebiet gehört zum Parco Nazionale della Majella, wird jedoch eigenständig als Reservat verwaltet.

Ein wichtiger Hinweis: Der Bosco di Sant'Antonio ist ein wunderschöner uralter Buchenwald, aber er ist kein "UNESCO-Urwaldgebiet". Die als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten italienischen Wälder (Kategorie "Alte Urwälder und Buchenwälder") befinden sich in Abruzzo im Parco Nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise (PNALM): Val Cervara, Coppo del Principe, Coppo del Morto, Selva Moricento, Cacciagrande — Urwälder mit Bäumen von bis zu 600 Jahren. Der Bosco di Sant'Antonio gehört nicht dazu, bleibt jedoch einer der schönsten Buchenwälder Abruzzos, mit monumentalen Bäumen und strengem Schutzstatus.

Der Wald: wie er sich zeigt

Der Wald umfasst drei unterschiedliche Vegetationskerne, die in der lokalen Tradition "Difesa", "Primo Colle" und "Secondo Colle" genannt werden. Er präsentiert sich als Hochwald mit Buchen unterschiedlichen Alters (die ältesten ca. 250–300 Jahre), bis zu 15 Meter hoch, mit eigenartigen Wuchsformen: Einige Buchen sind "kandelaberförmig" — das Ergebnis einer traditionellen Schnitttechnik namens Capitozzatura, die den konventionellen Rückschnitt verhindert und den Bäumen einen massiven Stamm mit kandelaberförmiger Krone verleiht.

Die bekannteste "Riesenbuche", Nachfolgerin der legendären "Kanonenbuche" (inzwischen verschwunden, aber in allen Naturbüchern Abruzzos der letzten 50 Jahre abgebildet), hat einen Stammumfang von etwa 5,40 Metern und ist 15 Meter hoch — geschätztes Alter: 250–300 Jahre.

Geschichte: vom Lucus Iovis zu Sant'Antonio

Der Wald galt bereits in der Antike als heiliger Ort. Er war ein lucus — ein Jupiter geweihter Heiliger Hain —, den eine Römerstraße durchquerte, die Corfinium (die alte italische Hauptstadt) mit Aequum Tuticum (heute in Apulien) verband. Im Mittelalter wurde der Wald christianisiert: zunächst dem heiligen Antonius Abbas (Vater des Mönchtums, 4. Jahrhundert, Schutzpatron der Tiere und Wälder) geweiht, später dem heiligen Antonius von Padua. Im Inneren des Waldes wurde ein kleiner Einsiedlerhof (Eremo) errichtet, dem Heiligen geweiht.

Der Eremo di Sant'Antonio

Entlang des Waldpfades, nach etwa 500 Metern leichtem Gehen, gelangt man zum Eremo di Sant'Antonio: einer kleinen mittelalterlichen Landkirche (14.–15. Jahrhundert), sehr gut erhalten und dem heiligen Antonius Abbas geweiht. Schlichte Steinarchitektur aus lokalem Material, karges Inneres, tiefe kontemplative Atmosphäre. Die Kirche ist noch immer Ziel lokaler Pilgerfahrten, vor allem am 17. Januar (Fest des heiligen Antonius Abbas), wenn die Gemeinschaft von Pescocostanzo Messen feiert und Tiere nach alter Tradition segnet.

Der Waldpfad: leicht für alle

Der Hauptpfad des Bosco di Sant'Antonio ist als T-Touristisch eingestuft, die niedrigste Schwierigkeitsstufe: 2,5–2,8 km als Rundweg, Gesamthöhenunterschied 50–70 Meter, in weniger als einer Stunde zu bewältigen. Ideal für Familien mit Kindern, ältere Menschen, auch mit robusten Kinderwagen (relativ fester Untergrund). Der Weg beginnt am Piazzale Scuola Sci di Fondo Bosco di Sant'Antonio, mit kostenlosem Parkplatz und ausgestatteter Bar (Equisef), führt durch den Buchenwald bis zum Eremo di Sant'Antonio und kehrt als Runde zurück.

Der Pfad liegt auf nahezu seiner gesamten Länge im Schatten: angenehm auch im Sommer (perfekt zum Abkühlen), magisch im Herbst mit dem goldrot-leuchtenden Laubfärben, märchenhaft im Frühjahr mit der Blütenpracht. Im Winter verwandelt sich der Wald in eine Langlaufskikulisse: Die im Sommer genutzte Strecke wird zur Loipe einer Langlaufschule (Centro Federale di Sci di Fondo).

Flora: Pfingstrosen, Orchideen, Blütenpracht

Neben den monumentalen Buchen ist der Unterwald reich an geschützten Arten. Paeonia officinalis mit ihren großen purpurroten Blüten von Mai bis Juni, Wildorchideen darunter die seltene Epipactis purpurata, Anemonen, Alpenveilchen, Primeln, Enziane. Für Botanikliebhaber ist dies einer der reichsten Orte der Majella. Die schönsten Blütezeiten liegen zwischen Mai und Juli.

Fauna: Wolf, Bär, Wildkatze

Der Wald ist natürlicher Lebensraum zahlreicher geschützter Arten. Der Apennin-Wolf hat im Parco Majella eine stabile Population (insgesamt 50–70 Tiere); seltene, aber dokumentierte Sichtungen in der Zone von Sant'Antonio. Der Marsicanische Braunbär ist in der Majella selten (Population konzentriert im PNALM), gelegentliche Durchzüge werden jedoch gemeldet. Häufiger sind Sichtungen von Fuchs, Hirsch, Reh, Wildschwein, Dachs und Wildkatze. Die Vogelwelt umfasst Weißrückenspecht, Dalmatinischen Specht, Halsbandschnäpper (seltene Art) sowie Greifvögel (Mäusebussard, Wanderfalke).

Weitere Aktivitäten in Pescocostanzo

Alpinski: das Skigebiet Pescocostanzo Vallefura

Pescocostanzo gehört zum Comprensorio Sciistico dell'Alto Sangro, dem größten Skizentrum der Apenninen. Die lokale Station Pescocostanzo Vallefura bietet Pisten für alle Könnensstufen, besonders geeignet für Familien und Anfänger. Tagesski-Pass 30–45 € je nach Saison, kombinierbar mit dem von Roccaraso (5 km) für insgesamt 110 km Pisten. Typische Saison: Dezember bis März.

Langlauf und Schneeschuhwandern

Der Bosco di Sant'Antonio wird im Winter zu einem hervorragenden Langlaufzentrum, mit gepflegten und anfängerfreundlichen Loipen. Wer Schneeschuhwanderungen vorzieht, findet geführte Ausflüge in den angrenzenden Gebieten, insbesondere in Richtung Piano delle Cinquemiglia und zu den Ausläufern des Pizzalto.

Mountainbike und Radtourismus

Von Ende Juni bis Mitte September werden die Skisessellifte genutzt, um Mountainbike- und E-Bike-Begeisterte auf den Gipfel zu bringen. Drei größere Verleihstationen im Ort bieten Muskelkraft- und Elektrofahrräder an. Die Strecken reichen von leichten Waldwegen bis zu anspruchsvollen Singletrails an den Majella-Ausläufern.

Jährliche Veranstaltungen

Fest des heiligen Antonius Abbas (17. Januar): Tiersegnung, Prozession, traditionelle Freudenfeuer. Ostern: religiöse Riten mit der Prozession des toten Christus. Festa degli Antichi Mestieri (August): historische Nachstellung mit Kostümumzug, Handwerkerständen, Gastronomie. Giornata Giubilare di Ferragosto: Pilgerfahrt und Feierlichkeiten. Marcia del Monte Rotella (August): Volkswanderung an den Waldausläufern. Fest des San Felice (August): Stadtpatron. Giornata del Tombolo (August): Tradition der Klöppelspitze.

Was man in Pescocostanzo essen sollte

Die Küche von Pescocostanzo ist die traditionelle Hochgebirgsküche Abruzzens. Arrosticini di Pecora (Hammelfleischspieße) sind immer präsent, auch wenn die eigentliche Herkunftszone das Voltigno weiter nördlich ist. Zu den lokalen Käsesorten zählen frische und gereifte Schafskäse, Büffelmozzarella sowie Käse mit Peperoncino oder Trüffel. Die Mortadella di Campotosto (Slow Food Presidio) und die Ventricina del Vastese sind unverzichtbare Aufschnitte auf einem Antipastiteller.

Die Region ist reich an Trüffel, sowohl schwarz als auch weiß, der in vielen traditionellen Gerichten verwendet wird: Tagliatelle al tartufo, Trüffelei, Schafskäse mit schwarzem Trüffel. Der Zafferano dell'Aquila DOP (aus Navelli, 50 km nördlich) verleiht einigen Spezialgerichten das gewisse Etwas. Der rote Knoblauch aus Sulmona (Slow Food Presidio, 40 km entfernt) ist Bestandteil traditioneller Rezepte.

Zum Dessert: Amaro alla Genziana, ein typischer abruzzesischer Kräuterlikör, hervorragend als Digestif. Sise delle Monache di Guardiagrele (Slow Food Ark of Taste). Pizzelle abruzzesi (dünne süße Waffeln). Bocconotti al cioccolato.

Wo man übernachtet

Pescocostanzo bietet gute touristische Unterkünfte, vor allem ausgerichtet auf den Wintertourismus (Ski) und die Sommerhochsaison. Historische Hotels wie das Hotel Le Torri (Panoramalage, 100–180 € Doppelzimmer). Zahlreiche familiäre B&Bs im historischen Zentrum (60–120 €). Agriturismi in den umliegenden Ortschaften (70–130 €). In der Hochsaison (Weihnachten, Silvester, Ferragosto) verdoppeln sich die Preise, und eine Buchung 2–3 Monate im Voraus ist unbedingt empfehlenswert.

Tagesausflug oder Wochenendprogramm

Ein Tag: Ankunft in Pescocostanzo am Morgen (9:30 Uhr), Besichtigung des historischen Zentrums + Basilika + Paläste (2–3 Stunden). Mittagessen in einer typischen Trattoria. Nachmittag (14:30 Uhr): Transfer zum Bosco di Sant'Antonio (5 Minuten mit dem Auto), Rundweg mit Eremo (1–1,5 Stunden). Aperitif in der Bar Equisef. Rückfahrt bis 18:00 Uhr.

Ein Wochenende: Ergänzend ein Besuch im Borgo Roccaraso (15 km, Ski oder Panoramaspaziergang) und in Castel di Sangro (30 km, historischer Ortskern). Möglichkeit einer Kombinationstour nach Sulmona (40 km, Stadt Ovids). Im Winter ein ganzer Tag Skifahren im Comprensorio Alto Sangro.

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Gute Reise.

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